Vulkanpfad

Auf einer spontanen Ausfluggsfahrt ging es heute in die Eifel, in der es ja bekanntlich viele erloschene Vulkane gibt. Diese Region wird  auch als Vulkaneifel bezeichnet! So machte ich mich zusammen mit meinen Begleitern auf und erkundeten den Vulkanpfad bei Ettringen.

Vulkanpfad

Portal Vulkanpfad

Der Rundweg beginnt in Ettringen am Sportplatz mit Parkmöglichkeit und dem Portal Vulkanpfad. Am Ortsrand vorbei geht es schon hinauf auf den Rand des Ettringer Bellberg. Von hier oben genießt man eine schöne Aussicht auf die umliegenden Ortschaften und die Landschaft der Osteifel mit ihren Vulkanen.

Kraterrand

Das Besondere ist aber, dass man sich hier am Kraterrand eines erloschenen Vulkan befindet. Man schaut direkt hinein in den Krater, es  geht sehr steil hinunter, da sollte man aufpassen! Es gibt auf dem Weg auch immer wieder steilere Abschnitte, die entsprechende Vorsicht und Trittsicherheit fordern!

Ettringen

Blick auf Ettringen

Ettringer Bellberg

Ettringer Bellberg

Vom Ettringer Bellberg geht es hinab Richtung Kottenheimer Büden ,einem weiter Basalt -Abbaugebiet ,welches sich an den Südlichen Kraterrand anschließt.

Kottenheimer Bünde

an der Kottenheimer Bünde

Hinauf zu den Sieben Stuben

Von hier geht es nun wieder hinauf auf den Kraterrand, dabei geht man auf eine beeindruckenden Schlackenwand zu. Hier gibt es kleine Höhen zu entdecken die während des Zweiten Weltkrieges angelegt wurden und den Menschen Schutz boten. Es empfiehlt sich eine Lampe dabei zu haben !

Südöstlicher Kraterrand

Hier öffnet sich ein grandioser Ausblick in den Steinbruch des Bellberges,wo der Basalt noch abgebaut wird. An Arbeitstagen sind die Maschienen deutlich zu hören. Die Geräuschkulisse verstummt aber wieder langsam ,sobald man den Kraterrand wieder absteigt!  Im Hintergrund die Ortschaft Ettringen, gut zu erkennen der Kirchturm.

Basaltabbau

Basaltabbau

Nach dem Absiteg wenn es stiller wird,  kommen wir in eine idyllische Grubenlandschaft mit vielen Zeugnissen aus den Zeiten des Basaltabbaus. Wir sind in dem Kottenheimer Winfeld.

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Die Ruhe die ich hier genieße, zwischen den impulsanten Basaltfelsen,die teilweise den Eindruck vermitteln einen Kopfschmuck aus Bäumen und Sträuchern zu tragen, ist einfach wunderbar.

Das diese Felsenwände auch zum Klettern genutzt werden ,verwundert mich nicht.

Viele Hinweistafeln mit Reklärungen zu dem Basaltabbau, mit alten Bauruinen der Steinindustrie säumem den Weg.

Felsdenkmal „Junker Schilling“

Felsdenkmal "Junker Schilling"

Felsdenkmal „Junker Schilling“

Das Denkmal von Junker Schilling liegt als nächstes auf unserem Weg. Junker Schilling war in seiner Zeit ein großer Gönner und verhalf der Gegend zu Grundbesitz. Auch Straßennamen erinnern an ihn!

 

Als letztes liegt auf dem Weg die Quelle Hartborn, welche säuerlich sprudelt.  Die kleine Mineralwasserquelle  ist so eisenhaltig, dass sie die Steine braunrot färbt. Aus ihr sprudeln ca. zwei Liter pro Minute.

Quelle Hartborn

Quelle Hartborn

 

Nun geht es wieder etwas bergan und dann ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderrunde.

 

 

 

 

 

 

 

Fazit: Ein lohnender Rundweg, der Trittsicherheit erfordert und  einen sehr impulsanten Einblick in die Erdgeschichte und die Steinindustrie gibt

Und wenn Ihr in Ihr noch Zeit habt für einen anderen schönen Weg in der Eifel, empfehle ich Euch noch folgenden Weg.

http://www.walliwanderschnecke.de/nette-schiefer-pfad/

http://www.traumpfade.info/traumpfade-rhein-mosel-eifel/eifel/vulkanpfad/